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Schloss Wernigerode präsentiert zurückersteigerte KunstgegenständeWernigerode (ddp-lsa). Die Stiftung Schloss Wernigerode hat mehrere Objekte aus ihrer ursprünglichen Sammlung bei einer Auktion von Christie´s in Amsterdam zurückersteigert. Bereits im April seien 13 Versteigerungsposten mit insgesamt 22 Gegenständen dauerhaft für die Ausstellung auf Schloss Wernigerode erworben worden, teilte die Stiftung am Montag bei einer Präsentation der Stücke mit. Darunter seien Renaissance-Möbel mit Schnitzereien, wertvolle Textilien, Silberkannen sowie zwei Meißner Biskuitporzellanfiguren.Die Stücke stammen der Stiftung zufolge aus dem Eigentum des Prinzen Philipp Konstantin zu Stolberg-Wernigerode. Dieser hatte nach der deutschen Wiedervereinigung die Stücke auf der Grundlage des Entschädigungs- und Ausgleichleistungsgesetzes zurückerlangt. In einer gemeinsamen Aktion der Kulturstiftung der Länder mit dem Kultusministerium des Landes und der Stiftung Schloss Wernigerode seien die Stücke nun für einen fünfstelligen Betrag erworben worden. Sie sollen nach und nach der Öffentlichkeit präsentiert werden.Das Museum Schloss Wernigerode ist den Angaben zufolge mit rund 180 000 Besuchern das mit Abstand besucherstärkste Museum in Sachsen-Anhalt. Das Haus zeigt sich als historisches Gesamtkunstwerk mit originalen Wohnräumen des Hochadels vor 1918. (ddp)Quelle: http://de.news.yahoo.com/17/20091123/ten-schloss-wernigerode-praesentiert-zur-5899035.html Wernigerode ist eine schöne Stadt ... schon zu DDR Zeiten war die sehr beliebt.... Timebandits kommt ja ursprünglich aus der Gegend ...bin ein *Harzer Roller* hihi Vancouver BC 2010 Winter Olympics - Celebrate the Possible
Ich finde die Stadt schön... leider war ich da noch nicht ... aber man soll ja nie nie sagen ! timebandits DeutschlandDer Osten ist schön20 Jahre nach dem Mauerfall haben sich die Neuen Bundesländer auch touristisch rasant entwickelt. FOCUS-Online-Autor Ekkehart Eichler stellt seine fünf Lieblingsplätze vor.
Ich gestehe: Das Herz geht mir auf. Immer noch und immer wieder. Wenn ich durchs schmucke Görlitz bummle oder durch Stralsunds Unesco-gekürte Altstadt. Wenn ich die Pracht des Schweriner Schlosses bestaune oder die Canaletto-Silhouette des alten Dresden inklusive „neuer“ Frauenkirche. Wenn ich im Dom zu Halberstadt Deutschlands schönsten Kirchenschatz bewundere oder auf der Wartburg Martin Luthers Spuren folge. Wenn ich das Gartenreich von Dessau-Wörlitz durchstreife oder den Park des Fürsten Pückler in Muskau. Wenn ich verfolge, wie sich scheinbar zu Tode vergiftete Natur vielfach tatsächlich in blühende Landschaften verwandelt hat – dann freue ich mich. Denn vieles davon gäbe es nicht, nicht so oder vielleicht sogar nicht mehr, wäre da nicht vor 20 Jahren die Mauer gefallen. 2009 ist Deutschlands Osten eine touristische Schatzkammer voller Juwelen, die erstaunlicherweise oft aber ziemlich unbeachtet vor sich hinglänzen. Für fast 60 Prozent der Westdeutschen nämlich sind die Neuen Bundesländer bis heute Terra incognita. Quedlinburg ist meine 2.Heimat sozusagen ... da habe ich in einem Betrieb von 1979- 1988 gearbeitet... das war eine wunderschöne Zeit ... die voller Erinnerungen steckt ... die Stadt war schon immer schön ... auch vor der Wende , nur war eben kein Geld da für Stadtsanierungen , wie das eben früher bei uns so war , trotzdem dieses Ost / West geht mir auf die Nerven ... seit der Wende habe ich diese Wörter aus meinem Wortschatz verbannt ... für mich gibts weder Ossi noch Wessie... ich hasse das ...
Ich bin sehr froh das wir ein Land sein dürfen..ich hätte nie daran geglaubt, auch heute noch erinnern wir uns an damals ... es waren gute aber auch schlechte Zeiten ...
timebandits
Mallorca-AlternativenSorgenfrei in den SommerurlaubWer Bedenken wegen der Anschläge hat: Sonne, Strand und Party gibt es auch in der Türkei, Griechenland und Bulgarien. Teils sogar zu günstigeren Preisen als am Ballermann.
Von FOCUS-Online-Autorin Michaela Strassmair
So viel vorab: Keiner muss nach den Bombenanschlägen auf Mallorca in Panik verfallen. Das Auswärtige Amt verzichtet bewusst auf eine Reisewarnung. Und die Veranstalter verkaufen nach wie vor Reisen nach Mallorca. Es soll bloß keine allzu große Aufregung entstehen, die die Lieblingsinsel der Deutschen und das damit verbundene Geschäft ins Wanken bringt. Auch Thorsten Schäfer vom Deutschen Reiseverband DRV sieht keinen Grund, nicht nach Mallorca zu fahren. „Passieren kann überall etwas, das kann man nicht auf Mallorca beschränken“, so Schäfer. Wer jetzt seine Reisepläne ändere und nicht nach Mallorca fahre, der trage nur dazu bei, dass die baskische Terrororganisation ETA ihr Ziel erreiche. So weit die Theorie. Erhöhtes InformationsbedürfnisIn der Praxis sieht es jedoch ganz danach aus, als ob einige Deutsche ihre Reisepläne nach Mallorca überdenken. Alexandra Hoffmann, Pressereferentin beim Pauschalreiseveranstalter Alltours Flugreisen spricht von einem „erhöhten Informationsbedürfnis der Kunden, auch zu alternativen Zielen“ – was sie für absolut nachvollziehbar hält. Auch beim Internetreiseanbieter lastminute.de gehen vermehrt Anfragen nach anderen Urlaubszielen ein, erklärt Pressesprecherin Alexandra Rieck: „Es gab ein paar Mallorca-Umbuchungen.“ Nachfragen von Kunden, wohin sie sonst verreisen könnten, muss auch Nina Meyer von L´Tur beantworten. „Es ist aber nicht so, dass große Panik unter den Kunden ausgebrochen ist“, sagt Meyer. Die Lage sei nach den jüngsten Bombenanschlägen noch erstaunlich ruhig. Vergleichbares rund ums MittelmeerTrotzdem bereiten sich die Veranstalter auf Fragen vor, wie „Wohin soll die Reise gehen, wenn nicht nach Mallorca?“. Oder: „Welche Ziele können der spanischen Sonneninsel überhaupt das Wasser reichen?“ Eine vergleichbare Alternative zur Lieblingsinsel der Deutschen zu finden ist nicht einfach, doch etliche Ziele rund ums Mittelmeer haben das Zeug dazu. Mallorca-Alternativen
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Sorgenfrei in den Sommerurlaub
timebandits würde jetzt auch nicht nach Malle fliegen, viel zu gefährlich und wenn ich so die Urlauber dort sehe , wie sie im Restaurant sitzen wo 1 Tag zuvor noch in der Nähe eine Bombe explodiert ist kann ich das garnicht verstehen. Ich hätte einfach Angst und würde auf jeden Fall Menschenansammlungen meiden so wie das auch empfohlen wird.
Das muss jeder für sich entscheiden , mir wäre das zu gefährlich....
Urlauber sollen Blut spendenRügen
Blutarmut auf der Ferieninsel Rügen: Weil die Einheimischen im Urlaub sind und deshalb kein Blut spenden, ruft das Rote Kreuz nun Touristen zum Aderlass auf.
ZB Blutspender bei der freiwilligen Arbeit
Im gesamten Land Mecklenburg-Vorpommern würden pro Tag 450 bis 500 Blutspenden benötigt. Derzeit seien es aber 15 Prozent weniger. Um das Problem zu beseitigen, werden auf Rügen vom Deutschen Roten Kreuz erstmals spezielle Blutspendetermine für Urlauber angeboten. Dazu sei auch ein spezieller Bus im Einsatz, der verschiedene Orte auf Rügen anfährt. stra/dpa
timebandits muss sich wundern , wieso spenden die Einheimischen nicht das ganze Jahr , dann würde sicher kein Notstand entstehen, denn wer spendet schon im Urlaub Blut?! Da will man sich doch erholen und sicher kein Blut spenden ... aber wer will, wird das sicher auch machen...
IslandDer Herr des RingsEinmal um die Vulkaninsel: Der schönste und bequemste Weg, Island zu erleben, ist die Straße Nummer eins, die zu allen Attraktionen führt. Eine heiße Angelegenheit.
Von FOCUS-Online-Autor Ekkehart Eichler
Nein, das „Butterfass“ wird nicht die Nummer eins. Selbst wenn viele bei Island zuerst an den Geysir namens Strokkur denken. Auch der Vatnajökull hat diesbezüglich keine Chance, obwohl er mächtiger ist als alle Alpengletscher zusammen. Mag der Gulfoss noch so fotogen seine nassen Massen mit Regenbogengarantie über die Kaskaden im Fluss schleudern – ganz an die Spitze wird er nie gelangen. Dann doch aber wenigstens die mit schimmernden Eisbergen gespickte Gletscherlagune? Ohne Frage ein eiskalter Überflieger, aber auch sie ist kein ernsthafter Kandidat fürs oberste Treppchen.
Nein, die Nummer eins auf Island ist weder ein Vulkan noch ein Eispanzer, kein Heißwasserspeier oder Wasserfall, so spektakulär er auch immer sein mag. Die Nummer eins auf Island ist – die Straße mit der amtlichen Nummer „1“. Sie misst 1340 Kilometer und führt einmal im Kreis um die Insel herum. Vorbei an Feuer und Eis, die manches Mal auf engstem Raum aufeinander treffen. Vorbei an unheimlichen Lavafeldern und zerklüfteten Gletscherzungen, atemberaubenden Fjorden und platten Tafelbergketten. Die „1“ passiert schäumende Flüsse, tosende Wasserfälle, milchige Seen. Sie geht unerschrocken mitten durch des Teufels Küche mit brodelnden Schlammtöpfen, höllischen Kratern und schwefligem Gestank. Sie durchquert unheimliche Vulkanregionen, staubtrockene Sandwüsten und ödeste Mondlandschaften. Sie wird flankiert von grünen Hobbit-Zipfelmützen-Hügelländern, pechschwarzen Kraterarealen, blauvioletten Alaska- Lupinenfeldern. Entspannt Auto fahrenNicht zu vergessen: Sie verschafft Zugang zu den Menschen, die sich auf dieser wilden Insel auf ihre Art eingerichtet haben. In heiteren Städtchen wie Akureyri kurz vor dem Polarkreis, das in der ewig scheinenden Sommersonne fast mediterranes Flair verbreitet. In einsamen Ostfjord-Nestern wie Stöđvarfjörđur, wo die 85-jährige Petra Sveinsdottir in ihrem Garten über Jahrzehnte eine Gesteins- und Mineraliensammlung liebevoll arrangiert hat, um die sie manches Naturkundemuseum beneiden würde. Da warten harte Jungs mit Monsterjeeps darauf, Gäste auf den nächsten Gletscher zu verfrachten oder durchs wüste Hochland zu touren. Da gehen verrückte Ornithologen mit bizarr großen Teleaugen auf Jagd nach ihren gefiederten Freunden. Da trifft man Angler und Reiter, Fischer und Bauern, Schäfer und Pferdezüchter. Sechs Tage mit dem Auto Herr auf diesem Ring zu sein, ist per se also schon eine umwerfende Erfahrung. Obwohl der Ring als wichtigste Verkehrsader Lebensnotwendiges in die entferntesten Ecken der Insel bringt, kann von Verkehr nach deutschen Maßstäben kaum die Rede sein. Schon kurz hinter Reykjavik Richtung Norden nimmt er spürbar ab, auf manchen Passagen im Norden, Osten und Süden trifft man kilometerlang keinen einzigen Menschen. Ein Gefühl von grenzenloser Freiheit kommt auf (nur die vorgegebenen 90 km/h sollte man nicht überschreiten). Niemand, der wie von Sinnen brettert, nirgendwo Stress, niemals Hektik, keinerlei Aggressivität. Auch wenn die Isländer wahrhafte Autonarren sind – rasen und drängeln tun sie nicht. Island
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Nicht schlecht !Deutsche Bahn
Wochenend-Ticket auch wochentagsBahn-Kunden können künftig auch an Werktagen nach Prinzip des Wochenend-Tickets günstig Zug fahren. Die Fahrkarte ist ab Samstag an den Bahn-Schaltern, Verkaufsautomaten, im Internet oder per Telefon erhältlich.
dpa Die Deutsche Bahn will mit neuen Rabattaktionen vom Image des Preistreibers wegkommen
Das Quer-durchs-Land-Ticket gilt von 9 Uhr morgens bis 3 Uhr des Folgetags in allen Nahverkehrszügen und S-Bahnen der Deutschen Bahn und ist vorerst bis zum 31. Januar 2010 befristet. Beim Kauf am Schalter oder Telefon kommen zum Preis noch Gebühren von zwei Euro hinzu. Wird das Ticket per Post zugeschickt, fällt außerdem noch eine Versandpauschale von 3,50 Euro an. Bisher bietet die Bahn das sogenannte Schöne-Wochenend-Ticket an, mit dem Reisende am Samstag oder am Sonntag im Nahverkehr durch ganz Deutschland fahren können. Das Ticket kostet 37 Euro, bis zu vier Personen fahren aber gratis mit. Für alle Wochentage bietet die Bahn die Länder-Tickets an. Sie gelten nur für bestimmte Bundesländer oder Regionen und kosten zwischen 26 und 30 Euro. Auch hier sind bis zu vier Mitreisende gratis. New Yorktimebandits war noch niemals in New York.... aber würde sich das auf jden Fall ansehen !
Eine Hochtrasse wird Park Der neue High Line Park ist sofort zum Publikumsmagneten avanciert. Der Hochbahn-Park beweist, wie kreativ Bürgerengagement sein kann.
Nun wachsen hier wilde Blumen und Kräuter, Parkbänke laden zum Sitzen ein. Schon am frühen Morgen finden sich in dem Hochpark Jogger, Flaneure und Zeitungsleser ein. „Früher gab es hier oben nur Müll und rostige Gleise“, erinnert sich Rechtsanwältin Elsa Shartsis, eine Anwohnerin. „Die Leute haben hier ihre Schrottmöbel abgeladen. Die Dinge haben sich jetzt wirklich gebessert.“ Der Grund dafür ist der neue High Line Park, eine grüne Oase von rauer Schönheit – ebenso wie die Stadt, die ihn umgibt. In ihr spiegelt sich die wechselvolle Geschichte New Yorks wider, der Niedergang der alten Industrien und die Wiederauferstehung der Stadt als Tourismus- und Finanzmetropole. Landschaftsplaner haben das Kunststück geschafft, die alte Hochbahn mit ihren Gleisen in einen originellen Park zu verwandeln. Gemessen am Empire State Building, an der Brooklyn Bridge und an den anderen bekannten Sehenswürdigkeiten ist New Yorks neueste Attraktion eher unscheinbar. Auf Stelzen schlängelt sich der High Line Park als schmales Band über zwei Kilometer durch einen alten Industrie- und Lagerhausbezirk. Doch New York wäre nicht New York, wenn es dort keinen Platz für exzentrische Ideen gäbe. Und so wurde aus den Trassen der stillgelegten Hochbahn ein Bürgerpark, der Mitte Juni eröffnete. Einheimische und Touristen haben diesen ungewöhnlichen Garten sofort ins Herz geschlossen.
Vom Schlachthofviertel zum Schickeria-TreffGerard Zimmermann, der das Projekt als Bauinspektor begleitete, freut sich über den Erfolg. „Hier ist viel Schweiß geflossen, etwas Blut und auch ein paar Tränen“, berichtet er. Drei Jahre dauerten die Arbeiten an dem Park, zuvor hatten engagierte New Yorker jahrelang gegen den Abriss der Trasse und für ihre Umwandlung in eine natürliche Oase inmitten der oft so unwirtlichen Millionenmetropole New York gekämpft. Die Hochbahn wurde 1934 gebaut, damals waren hier mehr als 200 Schlachthäuser im Meatpacking District aktiv, dem verrufenen Metzgerviertel von Manhattan. Die Fleischbetriebe wanderten irgendwann ins billigere Umland ab. 1980 rollte der letzte Fleischzug mit einer Ladung gefrorener Truthähne über die Gleise. Die Gegend verkam zum Geisterviertel mit Drogenkriminalität und Prostitution, bevor in den 90er-Jahren Szenegänger das Viertel mit seinen pittoresken Industriebauten aus Backstein entdeckten. Bars, Restaurants und Boutiquen folgten, inzwischen ist das Schlachthofviertel eines der hippsten Viertel der Metropole. „Früher kamen hier täglich 100 Fleischwaggons an. Jetzt ist es für mich wie eine andere Welt“, sagt Miro Rames. Für Menschen wie ihn wird es in dieser Umgebung bald keinen Platz mehr geben. Rames arbeitet bei einer der letzten Fleischfirmen, die hier noch ansässig sind. Längst haben Stararchitekten und Makler diese andere Welt für sich entdeckt. Die Konstruktion des Hochtrassen-Parks hat in der Gegend einen kleinen Bauboom ausgelöst, Stararchitekten wie Frank Gehry und Jean Nouvel ließen direkt in der Nachbarschaft Gebäude für den Champagner-Jetset hochziehen. Quelle: http://www.focus.de/reisen/reisefuehrer/usa/new-york-eine-hochtrasse-wird-park_aid_409272.html
timebandits findet NY ElbaWo Napoleon einst ins Schwärmen kamElba kann mehr als nur Badeurlaub. Rund die Hälfte besteht aus Nationalpark mit Berglandschaft – ideal fürs Wandern und Biken.
Von FOCUS-Online-Autor Armin Herb
Ursprünglich war Napoleon nicht so glücklich in seinem kleinen Reich auf Elba – verständlich, schließlich hatte man ihn hierher verbannt. Der kleine General konnte die Insel in dem knappen Jahr von Mai 1814 bis März 1815 gar nicht richtig genießen. Das sollte sich aber bald ändern. Als Frankreich ihn nach St. Helena deportierte, war er geläutert, zumindest was Elba betraf. Von da an schwärmte er von der toskanischen Insel als ein „Ort des Entzückens“. Entzücken verspürt auch heute noch jeder Neuankömmling im Hafen von Portoferraio. Quirlig und gemütlich zugleich empfängt ihn das kleine Hafenstädtchen. Eine wahre Wohltat nach dem hässlichen Hafen Piombino am Festland. Die Fahrt mit der Fähre dauert rund eine Stunde. Am besten erst mal das Vehikel parken und sich auf die Insel einstimmen. Natürlich mit Espresso oder Cappuccino. Aber Vorsicht! Die kleine Inselmetropole verführt gleich zum Schlendern, Sightseeing in der verwinkelten Altstadt und Shopping an der Hafenpromenade. Napoleons Residenz, der Palazzo dei Mulini, steht übrigens auch in Portoferraio. 52 Kilometer Berg und TalAktive Wanderer oder Radler streben aber dann doch in die Natur, hinaus aus der Stadt. Die Straße gen Süden führt direkt in die typischeTopographie ein. Denn Elba ist spürbar alles andere als eine flache Flunder. Kurvig, steil hinauf und wieder hinunter windet sich die Straße nach Marina di Campo. Im Juli und August haben hier die Touristen die Oberhand und bevölkern die zwei Kilometer lange Bucht um den ehemaligen Fischerort. Verständlich, denn der Sandstrand zählt zu den schönsten und saubersten der Insel. Außerhalb der Hochsaison geht es beschaulicher zu. An der Marina sitzen die Alten beim Schwätzchen. In den Bars hört man fast ausschließlich Italienisch mit dem typischen Inselakzent. Aber wie gesagt, das Dolce Vita sollte nur ein Teil des Urlaubs sein. Elba soll mit Muskelkraft erobert werden – teilweise zumindest. Auf in den Sattel und einmal rund um den Westen – 52 Kilometer Berg und Tal. Spätestens 1993, als die besten Radsportler der Welt die Startetappe des Giro d’ Italia zwischen Porto Azzurro und Porto Ferraio absolvierten, wurde vielen bewusst: Die Insel hat auch den Radlern einiges zu bieten. Vorausgesetzt, sie besitzen eine gewisse Grundkondition. Traumblicke aufs MeerBis Procchio halten sich die Steigungen in Grenzen. So bleibt auch noch viel Lust und Laune für Fotopausen am Strand und an der Piazza. Aber der anschließende Forstweg hinauf ins Bergdorf Poggio hat es in sich: Schlaglöcher, Pfützen, Steilpassagen. Zuerst der Sonne ausgesetzte Abschnitte, dann dichte Kastanienwälder. Hinter hohen Hecken und Zäunen verstecken sich pompöse Villen mit Traumblick auf den Golf. Außerhalb der Saison sind die Refugien oft verwaist, nur bewacht von kläffenden Schäferhunden. Ein einsamer Wanderer ist auf dem Weg hinauf ins Massiv des Monte Capanna, mit 1019 Meter die höchste Erhebung. Unten in Marciana Marina schaukeln bunte Fischerboote im Hafen. In Poggio gibt’s Pasta, wohlverdiente Kohlenhydrate für müde Muskeln. Von der malerischen Piazza, dem terrassenartigen Hauptplatz, schweift der Blick bis weit hinaus aufs Meer. Die Bar La Terraza dient den Senioren am Ort als Wohnzimmer. In den schattigen Ecken dösen die Katzen. Ein verschlafener, fast romantischer Ort. Mehr Trubel herrscht ein paar Kurven weiter. Mitten im Wald ist die Straße plötzlich zugeparkt. Überall Menschen mit Flaschen und Kanistern. Das kann nur die Fonte Napoleone sein. Das Heilwasser der Quelle hat wohl schon der kleine Herrscher damals täglich getrunken. Elba
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Wo Napoleon einst ins Schwärmen kam
FlugsicherheitWie sicher sind die Airlines?Trotz einiger dramatischer Abstürze lautet die Sicherheitsbilanz 2008: Es gab zwar mehr Crashs, aber weniger Tote. Fliegen ist sicherer geworden.
Von FOCUS-Online-Redakteurin Tinga Horny Oneworld Der Flugverkehr nimmt zu. Wie sicher ist Fliegen wirklich?
Das sind 153 weniger als noch vor zwei Jahren. Die Statistik der JACDEC wird auch von der jüngsten IATA-Statistik (International Air Transport Association) bestätigt: Demnach gab es zwar im vergangenen Jahr mehr Unfälle, aber merklich weniger Tote. Die Fatalitätsrate beträgt 0,13 Todesopfer pro Million Passagiere (2007: 0,23). Allerdings zählte der Luftfahrtverband exakt 109 Unfälle. 2007 waren es nur 100. Das heißt, statistisch betrachtet kommt es derzeit auf jedem 1,2-millionsten Flug zu einem Unfall. Sicher fliegt man allerdings nicht überall. Hervorragend schneidet Nordasien in der IATA-Statistik ab. Dort gab es 2008 keinen einzigen Flugzeugverlust. Auch Nordamerika, Europa und die Asien-Pazifik-Region gelten als sicher. Enorm verbessert hat sich auch Afrika mit einer Unfallrate von 2,6. Im Jahr 2005 hatte sie noch bei 9,21 gelegen. Die weltweit höchste Unfallrate von 6,43 verzeichnen dagegen die ehemaligen sowjetischen Staaten. Das ist fast achtmal schlechter als der weltweite Durchschnitt. Die Datenbank über die Sicherheit der Airlines entstand in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Flugunfallbüro JACDEC (www.jacdec.de), das seit vielen Jahren die Unfälle im weltweiten Luftverkehr archiviert und auswertet.
Timebandits ist auch schon 3x mal geflogen , aber das ist schon ein paar Jahre her und ich habe FLUGANGST ... aber ansonsten finde ich fliegen schön *gg* Medikamente auf ReisenInsulin mit Brief und SiegelLebenswichtige Medikamente gehören ins Handgepäck. Um an ausländischen Airports nicht in den Verdacht des Drogenschmuggels zu geraten, empfehlen sich einige Vorkehrungen.
Picture Alliance
Insulin – für viele Reisende lebenswichtig Der Transport im Frachtraum sei ansonsten unproblematisch, erklärt der Experte: „In modernen Linienmaschinen fallen die Temperaturen selbst im Frachtraum nie unter null Grad Celsius. Auch empfindliche Medikamente wie Insulin nehmen dort keinen Schaden mehr.“ Wer ganz sichergehen möchte, kann ein Teil der Arzneien auch im Gepäck eines Mitreisenden unterbringen. Es sei allerdings darauf zu achten, eine größere Menge Insulin oder anderer lebenswichtiger Medikamente im Handgepäck zu haben, als unter normalen Umständen benötigt wird: „Der Medikamentenvorrat sollte für eine volle Woche ausreichen“, rät Schäfer. Schließlich könnte es zum Beispiel zu Flugausfällen, Verspätungen oder einer Umleitung zu einem anderen Airport kommen, was die Flugzeit erheblich verlängern kann. Im Ausland kann es Probleme geben Medikamente für den eigenen Bedarf und flüssiges Insulin werden bei der Sicherheitskontrolle vor dem Abflug in Deutschland in der Regel nicht beanstandet. In anderen Ländern kann genau das jedoch vorkommen, im schlimmsten Fall werden Drogen vermutet. Um dem vorzubeugen, rät Schäfer, eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung mit einer Auflistung aller benötigten Medikamente und Gegenstände, wie zum Beispiel Spritzen, mitzunehmen. Diese sollte man am Zoll und bei der Sicherheitskontrolle griffbereit haben und auf Verlangen oder bei Fragen und Unstimmigkeiten vorlegen. „Die Bescheinigung sollte neben der Unterschrift unbedingt auch den Stempel des behandelnden Arztes tragen“, mahnt der Reisemediziner nachdrücklich. Vordrucke und Formulare für solch ein Attest gibt es beim Auswärtigen Amt und beim ADAC. Drakonische Strafen Besondere Aufmerksamkeit sei bei der Mitnahme von starken Schmerzmitteln, bestimmten Beruhigungsmitteln und Psychopharmaka notwendig. In manchen Ländern, wie beispielsweise in Singapur, müsse deren Einfuhr auch für den Eigenbedarf vorab genehmigt werden. „Die entsprechenden Vorschriften variieren von Land zu Land, man sollte sich also rechtzeitig gezielt informieren“, rät Schäfer. Besonders bei Betäubungsmitteln sei größte Vorsicht angezeigt, denn die Strafen können äußerst drakonisch sein. Neben Singapur haben etwa auch die Vereinigten Arabischen Emirate inklusive Dubai besonders strenge Reglementierungen. Unabhängig vom Reiseland sollte man Medikamente immer in der Originalverpackung und mit dem jeweiligen Beipackzettel mitführen. Das hilft, eventuelle Missverständnisse zu vermeiden. ch/ddp Shinnen omedetoJapanIn Japan feiert man Weihnachten (noch) kaum. Geschenke gibt es dafür eine Woche später: zum Jahreswechsel Trotzdem finden immer mehr Weihnachtsmänner und Christbäume den Weg in japanische Wohnzimmer: Vor allem junge Familien feiern am Abend oder am nächsten Tag für ihre Kinder ein kleines Fest mit Geschenken und Kuchen. Junge Pärchen gehen an Heilig Abend chic essen. Weihnachten ist in Japan inzwischen ein kommerzialisierter Tag wie Halloween oder der Valentinstag.
108 Glockenschläge bis zum Neuen Jahr Das wichtigste Fest ist in Japan dagegen der Jahreswechsel. In allen Häusern wird alles auf Hochglanz gebracht, dann werden die Hauseingänge mit Kiefernzweigen, Strohgebinden und Reiskuchen geschmückt. Der 31. Dezember ist dem Heiligen Abend sehr ähnlich: ein besinnliches Familienfest mit typischen Gerichten (Toshi-koshi Soba, lange Jahreswechsel-Nudeln aus Buchweizen, die ein langes Leben versprechen) – und mit Geschenken: Sie heißen O-seibo, Jahresendgeschenke, und bestehen vor allem aus einem Geldschein. Abends pilgert man zu den buddhistischen Tempeln, wo die Joya-no-kane (Silvesterglocken) das alte Jahr ausläuten: Sie schlagen 108-mal – für die 108 Leidenschaften, die ein Mensch bis zur Erleuchtung überwinden muss. UNO - Das Familienspiel für den Messenger! Jetzt spielen! Da will ich jetzt erst recht hin!Luxus & Wellness auf MauritiusSchön, schöner – Beau RivageEntdecken Sie eines der schönsten Luxushotels auf Mauritius, das berühmte Beau Rivage Resort. Die traumhafte Anlage liegt nicht nur am schönsten Strand der Insel, sondern überzeugt durch seine im eindrucksvollen Kolonialstil errichteten Gebäude, die offene Bauweise und den für das Resort so typischen freundlichen Service.
Nahezu überall in der Anlage kann man auf den traumhaften Strand von Belle Mare und das türkisfarbene Meer sehen, umgeben von duftenden tropischen Gärten – keine Frage: Das Beau Rivage gehört ohne jeden Zweifel zu den schönsten Hotelanlagen der Sonneninsel Mauritius. Die Suiten des Firstclass -Domizils überzeugen mit ihrer äußerst großzügigen Gestaltung und gehören zu den besten Wohnmöglichkeiten auf Mauritius. Ein aufmerksamer Butler Service steht allen Gästen 24 Stunden rund um die Uhr zur Verfügung. Mit den brandneuen „Beau Rivage Villen“ ist dem Beau Rivage ein besonderer Coup gelungen: Als Privathotel-Konzept bieten die Villen auf 160 bis 255 Quadratmetern puren Luxus und Privatsphäre mit beheiztem Privatpool und 24-Stunden-Butler-Service.
Die Villen sind etwas abseits gelegen und bieten einen traumhaften Blick auf die Lagune. Trotzdem können alle Einrichtungen des Hotels mitgenutzt werden. Eine tolle Lösung für alle Urlauber, die uneingeschränkte Privatatmosphäre genießen möchten, jedoch auf die Freizeitmöglichkeiten eines großen Luxushotels nicht verzichten wollen. Und diese sind im Beau Rivage besonders breit gefächert: Neben einem umfangreichen Wassersportprogramm locken vor allem Golf und eine der besten Spa-Anlagen auf Mauritius. Exquisit präsentiert sich auch das lukullische Angebot des edlen Hauses. So haben Sie die Wahl zwischen vier Restaurants und drei Bars, die selbst dem anspruchsvollsten Gast gerecht werden dürften. Bei kubanischen Zigarren und einem erstklassigen Cocktail können Sie jeden Abend bei Livemusik den Abend ausklingen lassen Da will ich hin!MauritiusPerle des Indischen OzeansSonne, weiße Sandstrände, Golfen, Surfen und sanfte Winde und vor allem exzellente Hotels – das alles ist Mauritius.
Ein verführerisches Paradies im Indischen Ozean. Wer nach Mauritius reist möchte vor allem Komfort und die sehr gute Hotellerie genießen. Die Auswahl ist groß, Mauritius hat sich in den letzten Jahren zu einem Luxusreiseziel erster Güte entwickelt. Die Auswahl an Luxushotels ist sehr groß und der Servicestandard hervorragend. Der Wettbewerb unter den einzelnen Luxusanlagen sorgt darüber hinaus für ein ausgewogenes Preisleistungsverhältnis, das im Indischen Ozean seinesgleichen sucht.
Mauritius ist zugleich ein kosmopolitischer, multikultureller Schmelztiegel. Man führt einen entspannten Lebensstil und ist sich wohl bewusst, dass man sich auf einem der schönsten Flecken unserer Welt befindet. Mauritius hat viele Europäer angezogen, darunter Berühmtheiten und Schriftsteller. Nicht wenige wurden von der Atmosphäre gefangen genommen … und blieben oft viele Jahre.
Die Insel Mauritius ist vulkanischen Ursprungs. Zum Meer hin ist Mauritius zum größten Teil von Korallenriffen umschlossen, so dass sich geschützte, kristallklare Lagunen gebildet haben. Schon seit langem ist Mauritius ein Traumreiseziel. Den Arabern war die Insel schon im 10. Jahrhundert bekannt, offiziell „entdeckt“ wurde sie allerdings von dem portugiesischen Seefahrer Pedro Mascarenhas. In der Folgezeit stand Mauritius erst unter der Herrschaft der Niederlande (1598-1712) und Frankreichs (1715-1810) und wurde im Jahre 1814 an Großbritannien abgetreten. Am 12. März 1968 erlangte Mauritius seine Unabhängigkeit. Heute präsentiert es sich als Feriendomizil erster Güte und als eines der beliebtesten Golfreiseländer. Auf den grünen Sport brauchen Sie auf Mauritius nicht zu verzichten, die Insel bietet einige der besten Plätze der Erde. Wichtig: Eine gute Reiseberatung. Die Auswahl an Luxushotels ist so große, dass nur eine fachkundige Beratung sicher stellen kann, dass Sie auch wirklich „Ihr“ Traumhotel auswählen. Die Reiseexperten von Intosol kennen die Insel sehr gut und kennen die angebotenen Hotels alle persönlich. Fachkompetenz, die sich für Sie auszahlt. Da würde ich auch mal gerne hin!Quelle:http://www.focus.de/reisen/reisefuehrer/asien/tid-8995/tibet_aid_262113.htmlTibetMit dem Zug aufs Dach der WeltZwei Jahre ist es her, dass die höchste Bahn der Welt, die von der chinesischen Hauptstadt Peking ins tibetische Lhasa fährt, eröffnet wurde. Mit ihr gelingt es China, sich Tibet auch kulturell einzuverleiben.
„Der Zug bringt Gesundheit und Glück nach Tibet“, verkündet der Zugbegleiter über Lautsprecher in der neuen Lhasa-Bahn auf Chinesisch und Englisch. China feiert sich selbst für seine Eisenbahnstrecke der Superlative. Von den 1142 Kilometern ab Golmud verlaufen 960 Kilometer auf über 4000 Metern Höhe. Für den höchsten Bahnhof, der passiert wird, müssen die Dieselloks ihre schwere Fracht auf 5073 Meter schleppen. „Ein Wunder der Eisenbahngeschichte“, jubelte Ministerpräsident Hu Jintao bei der Eröffnung des 3,5 Milliarden Euro teueren Prestigeprojekts im Sommer 2006. Erste Auswirkungen der Anbindung Tibets an das Mutterland China machen sich in der Hauptstadt Lhasa bereits bemerkbar: Sie wird mehr und mehr zur „chinesischen“ Stadt, in der die Tibeter bald nur noch eine Minderheit darstellen. Ihre Lebensweise und Kultur kann dem Ansturm der fortschrittsgläubigen und atheistischen Chinesen kaum standhalten.
In 48 Stunden von Peking nach Lhasa Wie ein Mikrokosmos des fernen Tibet versammeln sich im Wartesaal zweiter Klasse die Menschen für den abendlichen Zug hinauf aufs Dach der Welt: darunter viele chinesische Funktionäre, Geschäftsleute und Touristen mit Bergen von Gepäck. Aber auch eine Handvoll Tibeter mit ihren schönen, sonnengegerbten Gesichtern, den kunstvoll geflochtenen Haarzöpfchen und den farbenfrohen Trachten sowie ein paar wenige „Langnasen“, wie die Chinesen die westlichen Touristen nennen, und buddhistische Mönche auf Pilgerfahrt. Alle haben sie eines der begehrten Tickets für die Zugfahrt von der Hauptstadt in das mehr als 3000 Kilometer entfernte Lhasa ergattert. Der Westbahnhof in Peking gilt als der größte in ganz Asien. Am jedem Abend startet dort die Lhasa-Bahn zu ihrem 48-Stunden-Trip, der immer populärer und nun auch weltweit vermarktet wird. “Hard-Sleeper”- und “Soft-Sleeper”-Abteile Nach dem ersten Schock über enge und unkomfortable Sechs-Betten-Abteile ohne Tür, schmutzige Toiletten, unzureichende Waschgelegenheiten und einen nicht abschaltbaren Lautsprecher, aus dem pausenlos etwas in kräftigem Chinesisch zu hören ist, lässt das Rattern des Zuges auch die westlichen Reisenden schnell in den Schlaf fallen. Dieses „Hard-Sleeper“ genannte Abteil ist zwar preiswert, aber für 48 Stunden nicht empfehlenswert. Besser sind da die „Soft-Sleeper“-Abteile mit ihren vier Betten. Doch Reiseveranstalter im Ausland können bei der Buchung nicht immer eine Garantie geben, dass man auch tatsächlich ein Ticket für den „Soft-Sleeper“ bekommt. Ein Dilemma, das angeblich auf das mangelnde chinesische Organisationstalent zurückzuführen ist. Nudelsuppe zum Frühstück Dass man den Ausdruck „Hard-Sleeper“ durchaus wörtlich nehmen kann, zeigt sich am nächsten Morgen. Während die „Langnasen“ noch über ihre unbequeme Lage klagen, sitzen die Chinesen bereits mit ihrer Frühstücks-Nudelsuppe auf den Gängen, reden, lachen und streiten. Wer sich nicht vor Beginn der Zugfahrt mit allerlei Essbarem und Teebeuteln sowie Kaffeepulver eingedeckt hat, der hat schwere Stunden vor sich. Das Angebot des Speisewagens ist dürftig – Tee muss sich jeder Fahrgast selbst zubereiten, und das nach chinesischer Landessitte überaus unfreundliche und ruppige Zugpersonal kann einem nicht helfen. |
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