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Winterspeck-Prävention *g*

Wie wir trotz adventlicher Schlemmersünden unsere Figur behalten können.

Es ist einfach erklärt, warum wir im Winter dazu tendieren, ein paar Pfunde zuzulegen. Nein, nicht weil unsere Urtriebe uns die Bildung von Winterspeck zum Überleben der kalten Jahreszeit diktieren. Denn schließlich sind wir nicht mehr den Elementen ausgesetzt und können bequem im geheizten Wohnzimmer "überwintern". Auch die Supermärkte schließen nicht mit dem ersten Schnee, Essensspeicher sind also überflüssig.

Warum wir schlemmen
Wir futtern also nicht ein gefühltes Kilo Kekse pro Abend um nicht vom Fleisch zu fallen, sondern um unseren Geist zu stimulieren. Denn wie Schokolade, so machen uns auch Kekse, Lebkuchen, Dominosteine, Spekulatius, Mandeln, Marzipan, Pralinen und manchmal auch schon roher Teig glücklich. Im Endeffekt hat das mit der Ausschüttung des "Glückshormons" Serotonin zu tun. Es wirkt stimmungsaufhellend und antidepressiv – bei wenig Tageslicht und grau-kaltem Wetter genau das, was man braucht. Durch die Aufnahme von Zucker können die biochemischen Prozesse zu der Bildung jenes Botenstoffes eingeleitet werden und unsere Stimmung steigt. Allerdings nur so lange, bis wir merken, dass der Preis dieses Stimmungshochs an den Kosten einer neuen Garderobe bemessen etwas zu hoch ist. Denn in Wirklichkeit brauchen wir die ganze Energie, die wir zu uns nehmen, nicht.

Wie das Schlemmen nicht anschlägt
Also gilt: Entweder mehr Bewegung oder weniger Schlemmen. Wer sich in der kalten Jahreszeit nicht in den kalten, nebligen Park zum Joggen aufraffen kann, der hat noch immer die Option des Indoor-Sportelns. Ein Fitnesskurs mit Freunden oder Yoga im eigenen Wohnzimmer sind Alternativen, die den ein oder anderen Sündenfall schnell kaschieren können. Aber auch ausgedehnte Spaziergänge regen den Kreislauf an und halten fit – mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass es einem dann bei der Rückkehr ins warme Nest auch nicht so schnell wieder kalt wird. Energie sparen und dabei auch noch die Heizkosten senken – in Zeiten des Rohstoffmangels nicht nur individuell sondern auch gesamtgesellschaftlich sinnvoll. Dafür kann man sich dann mit einem Lebkuchen belohnen.

Abstand halten

Um die Kalorienzufuhr zu drosseln, gibt es unzählige Möglichkeiten. Der Klassiker, FDH, kann mit Schlemmerlizenz, die ausschließlich für das Wochenende gilt, oder einem designierten Naschtag angegangen werden. Dazu sollte man aber auch die Wohnung weitgehend frei von Fallstricken halten. Der Zeitraum zwischen einem unschuldigen Luren in Richtung Schoki und einem schuldigen Blick auf die nur noch halbe Tafel ist nicht beliebig verlängerbar Wir sind schließlich alle nur Menschen.

Kalorienarme Leckereien

Aber in anderen Bereichen kann bewusst kalorienarm und trotzdem lecker gespeist werden. Die fette Weihnachtsgans ist durch ein feines Fischgericht ersetzbar, ein Obstsalat zum Nachtisch sticht manche Plätzchen aus. Und buntes Gemüse und Salate als Beilagen erfreuen nicht nur durch Farbe und Frische, sondern auch noch Wochen nach dem Fest. Wenn die Waage nämlich eine Zahl anzeigt, die uns nicht in Ohnmacht fallen lässt.

Flüssige Kalorienbomben

Auch mit den Getränken ist Umsicht geboten, denn viele Genießer vergessen oft, dass in den alkoholischen Finger- und Rachenwärmern viele viele Kalorien enthalten sind. Glühwein und Eierlikör also gerne ab und zu durch einen Früchtetee ersetzen, der macht auch warm. Als abendlichen Fernseh-Snack sind Orangen und Granatäpfel (mit ihnen ist man auch eine ganze Weile beschäftigt) wunderbar, ein Bratapfel mit Zimt macht auch richtig was her. Vitamine statt leeren Kalorien, wer kann da widerstehen?

Disziplin, Disziplin, Disziplin

Abschließend noch ein toller Tipp von den Psychologen: Frauen sollten beim Essen die Gesellschaft attraktiver unbekannter Männer suchen. Untersuchungen ergaben, dass sie dann bis zu 75 Prozent weniger essen, als wenn sie alleine wären. Leider wirkt das aber nicht, wenn McDreamy nur auf dem TV-Bildschirm vorbeihuscht... Zu schade.

Wer sich trotz dieser mannigfaltigen Optionen nicht aufraffen kann, der gehe jede Woche an den Schrank, ziehe seine engste Jeans an und stelle sich damit vor den Spiegel. Der Effekt ist vorhersehbar.

Quelle:  Autor: Leadsatz GmbH

Timebandits freut sich auf die Leckereien *gg* 

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